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Juli 2020

Gruppe Sterkrade 4 auf Auswärtsfahrt

oder: Ein Seminarwochenende in Rindern

         

Am 10.07.2020 machten sich 8 Weggefährten (* aus Vereinfachungsgründen wird in diesem Beitrag die männliche Form gewählt) auf den Weg zur Wasserburg Rindern. Das Wochenende stand unter dem Motto “Ein Sonnenstrahl reicht aus, um viel Dunkel zu erhellen“.

Nach dem Bezug der Zimmer, noch vor dem Abendessen, wurden den Teilnehmern die Corona-Regeln des Hauses vermittelt. Anschließend begann das Seminar mit dem üblichen Blitzlicht. Jeder konnte seinen Gemütszustand mitteilen und seine Erwartungen an das bevorstehende Wochenende äußern.

Da die langjährige Dozentin Beate Ende des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand geht, stellte sich die Nachfolgerin Iris vor. Die Gruppe war sich schnell einig, dass Iris ab dem nächsten Jahr die Seminare leiten soll.

Nach 21:00 Uhr war der erste Teil des Seminars beendet und es begann der gemütliche Teil. Bei gesunden Snacks aus viel Milch und Schokolade wurde bis Mitternacht beim Skat geramscht und beim Skip-Bo geschummelt.

Am Samstag ging es nach dem Frühstück ans Eingemachte. Aus einer Reihe von Fragen suchte sich jeder Teilnehmer „seine“ aus und erzählte die entsprechende Geschichte dazu. Es wurde viel gesprochen und schnell ergaben sich anregende Diskussionen, aus denen jeder, Tipps für den Alltag mitnehmen konnte.

Die Mittagspause verbrachten einige mit einem Schläfchen in der Sonne, andere bummelten durch die Klever Innenstadt.

Auch der Nachmittag war von anregenden und anstrengenden Gesprächen gekennzeichnet, so dass mit dem Abendessen um 18:00 Uhr der zweite Seminartag zu Ende ging.

Der Abend stand wieder im Zeichen der Karten und mit viel Spaß und Gelächter war der Samstag schnell Geschichte.

Am Sonntag wurde zunächst gefeiert. Ein Teilnehmer beging seinen 24. Jahrestag der Trockenheit und hierzu gab es Kuchen und ein Ständchen.

KB Gruppe Sterkrade 4 Seminar 2020 in Rindern

Nach Abschluss aller Gespräche, der obligatorischen Schlussrunde und einer letzten Tasse Kaffee am Nachmittag fuhren wir müde, aber mit vielen neuen Ideen und auch ein bisschen glücklicher nach Hause.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei Beate (auf dem Bild 3. v.l) für die vielen zurückliegenden Jahre, die guten Ratschläge und auch für die Geduld, die sie mit uns hatte. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und hoffen, dass sie vielleicht in Zukunft mal auf eine Tasse Kaffee vorbeischaut.

Denn eines war jedem klar: Wir kommen nächstes Jahr wieder.

Dirk Schlüsener

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April 2020

Liebe Weggefährtinnen und Weggefährten

in der Hoffnung, dass Ihr alle noch gesund seid und Euch das Coronavirus noch nicht eingefangen hat, ist es mir ein Bedürfnis Euch herzliche Grüße der Verbundenheit zu senden.

Diese Zeit, wo wir weder Gruppenabende, Krankenhausinformationsabende,Stadtverbandsversammlungen, noch Vorstandssitzungen abhalten dürfen, ist irgendwie komisch und ich persönlich merke, dass mir etwas Wichtiges fehlt, in meinem abstinenten Leben.

Vermutlich wird es Euch und allen anderen im Kreuzbund ähnlich gehen. Mein größter Wunsch ist es, dass Ihr und alle Besucher unserer Gruppen gesund bleibt und die Zeit ohne Gruppe auch gut und trocken übersteht.

Über eine Rückmeldung wie es Euch so geht und wie Ihr Kontakt zu den Gruppenmitgliedern haltet, würde ich mich sehr freuen.

 Sollte es irgendwelche Probleme geben, werden wir als Vorstand Euch gern unterstützen, soweit es im Rahmen der derzeitigen Situation möglich ist.

 Sobald sich irgendwelche Änderungen ergeben, werden wir Euch selbstverständlich sofort informieren.

 !!! Passt bitte alle gut auf Euch auf und bleibt gesund!!!

Herzliche Grüße

Stadtverband
Kreuzbund Oberhausen
Geschäftsführer
Lothar Dieckmann

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Suchtberatung

Mit dem 1. Januar 2020 ist die Caritas Suchtberatung (Oberhausen) in das städtische Kompetenzzentrum Sucht übergegangen. Dort finden Sie ab sofort alle Beratungs- und Hilfsangebote für Menschen mit einer Suchterkrankung gebündelt an einem Ort.

Stadt Oberhausen
Kompetenzzentrum Suchtberatung
Dorstener Straße 52
46145 Oberhausen

E-Mail suchtberatung@oberhausen.de
Telefon 0208 /4092050
Fax 0208 / 40920529

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 März 2020

 

 

In der wöchentlichen Gruppenarbeit müssen wir uns an bestimmte Regeln halten, damit jeder ausreichend zu Wort kommt und der Gruppe genügend Zeit bleibt, sich jedem Mitglied einfühlsam zu zuwenden. Dadurch bleibt meist kaum Raum für das persönliche Gespräch – das „zweiseitige Gespräch“ So geht man dann nach dem Ende des Gruppenabends oftmals auseinander, ohne den Satz

„was ich Dich immer schon mal fragen wollte“.

 

Um diesen zwangsläufigen Mangel auszugleichen, bieten sich Gruppenseminare als eine gute Gelegenheit. Solches Seminar bot in diesem Jahr, in einer Form, die bis 2013 von Engagierten des Vorstandes durchgeführt wurde,

der Stadtverband in Zusammenarbeit mit dem Kath. Stadthaus, unter der Leitung von FJ Smiegel, an.

 

Mit dem Bus ging es am 06. März morgens pünktlich um 5 Uhr los.

Die Fähre fuhr um 10:45 von Neuharlingersiel rüber zur „Grünen Insel“

Ein frischer Wind mit kühlem Regen erschwerte den Fußweg vom Hafen aus

zum Haus Winfried, indem uns die Leiterin Frau Schmidt erwartete.

 

Viele kannten das Haus schon aus früheren Seminaren, so dass die „Neulinge“ jede Hilfe hatten sich schnell zurechtzufinden.

 

Der Ablauf in zusammengefasster Aufstellung,

was „Gemeinschaftlich“ unternommen wurde.

 

Insel erkunden

Besuch der Inselkirche (Hlg. Sonntagsmesse).

Gesprächsrunden.

Einkehr im Alten Insel Café.

Geführte Sandbank Wanderung, Richtung Langeoog.

Erkundung des Nationalpark-Haus Wittbülten unter fachlicher Leitung.

Wanderung, zum Westend, mit ausgedehntem Rückmarsch, am weiten weißen Sandstrand.

Bildershow der vergangenen Freizeitseminare auf der Insel,

von 2003 bis 2013 Zusammengestellt von FJ Smiegel

In größeren oder auch kleineren Gruppen ließ es sich bei einer stets    

frischen Brise und Sonne vortrefflich über „Gott und die Welt“ reden.

 

Zum Termin wurden erst Bedenken angemeldet.

Da diese Insel und das Haus sehr beliebt sind, waren wir froh in diesem

Jahr noch ein Seminar durchzuführen zu können.

Doch das Wetter ließ es jeden Tag zu, die Gruppe bei Laune zu halten.

Wichtig ist, dass man entsprechende Kleidung hat, um Spiekeroog zu genießen.

Fazit:

Die letzte Gesprächsrunde, indem jeder seine Eindrücke, darlegen konnte

führte fast einheitlich zu dem Wunsch, im nächsten Jahr, wenn es möglich ist

die Ostfriesische Insel wieder zu besuchen.

Das heißt “ALLES“ war gut.

FJ Smiegel wäre wieder bereit die Leitung zu übernehmen.

 

Während des Aufenthaltes auf der Insel, spitzte sich die Corona Krise so zu, dass ab dem 16. März der Tourismus komplett zum Erliegen kam.

Das heißt unsere Reisezeit (man muss immer positiv denken) war richtig gewählt.

 

Text / Bilder FJ Smiegel

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Februar 2020

Seminar in Kevelaer vom 31. – 02.02.2020

Thema:

 ”Was ich schon immer über Alkoholabhängigkeit wissen wollte”

Auch in diesem Jahr hat der Stadtverband Oberhausen ein Seminar geplant und unter Leitung von Detlef Overbeck durchgeführt.

Alle Teilnehmer kamen pünktlich in Kevelaer (Treffpunkt Café) an, bezogen die Zimmer und hatten für den Abend als Einstieg in das Thema einen Zeitrahmen von ca. 120 Minuten vorgesehen. (der sich natürlich bei diesem interessanten Thema nicht halten ließ).

Über eine hervorragend, vorbereiteten Power - Point Präsentation

wurden die einzelnen Schwerpunktthemen, die als erstes behandelt werden sollten, vorgestellt.

Als Beispiele!

-Was versteht man unter Sucht?

-Kriterien der Abhängigkeit

-Suchtarten

-Wie entsteht eine Abhängigkeit?

-oder der Abhängigkeitskreislauf

Samstag, nach einem sehr guten Frühstück, fand in mehreren Zeitabschnitten eine Vertiefung des Themas statt. Auch hier kam es zu sehr interessanten Erkenntnissen.

Den Einzelnen wurde klar, wie umfangreich und komplex eine Suchterkrankung verlaufen kann.

Am Nachmittag stand die Co – Abhängigkeit auf dem Programm.

Um hier zu zeigen, um was es geht, sind aufgeführte Beispiele

zu nennen.

- Arbeitskollegen beschützen und übernehmen Arbeiten

- Ehefrau, die sich Alibis ausdenkt und ihn abends aus der Kneipe abholt

- ein Kind, das putzt, wäscht und kocht damit die Familie zusammengehalten wird

- Mutter die für ihren Sohn/Tochter Kredite aufnimmt

Um nur einige Beispiele zu nennen.

Erwähnenswert war, dass den anwesenden Mitbetroffenen, die Rolle,in der sie sich befanden, ihnen gar nicht so bewusst war.

Mein Partner hatte den Alkohol im Körper, ich hatte den Alkohol im Kopf – aber den, den er getrunken hat oder trinken wird.

Am Sonntag las Detlef einen Lebenslauf eines Alkoholikers vor.

Dieser autobiografische Bericht brachte weiter Gesprächsanregung.

Die Fragerunde hinsichtlich der Seminarkritik führte schlussendlich dazu, dass sich die Gruppe einig war, ein folgendes Seminar durchzuführen.  So freuen wir uns schon auf eine Fortsetzung und hoffen, dass auch neue Teilnehmer dabei sind.

Einen besonderen Dank gilt dem Seminarleiter D. Overbeck

und natürlich derer, die für die Organisation eines solchen Seminars zuständigen.

 

Anmerkung zur Unterkunft im Priesterhaus Kevelaer.

Organisation Zimmer, Essen, Personal ------empfehlenswert

Bericht / Bilder: FJ Smiegel  

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Dezember 2019

Erneut gab das „Spirituelle Wochenendseminar“

Anstöße und Orientierung

„Es war anstrengend, aber ich habe lange nicht mehr so intensiv über mein Leben nachgedacht! So lautete eine Rückmeldung am Ende des „Spirituellen Wochenendseminars“, das der Stadtverband des Kreuzbundes Oberhausen vom 13. – 15 12. 2019 in Baasem in der Eifel durchführte. Unter der Überschrift: „Sag „Ja“ zu mir, wenn alle „Nein“ sagen“ – Was macht mich stark im Leben“ gab der Referent und Begleiter, der geistliche Beirat Peter Alferding, Anstöße zum Nachdenken und zum wechselseitigen Austausch über Grundfragen des Lebens und des Christlichen Glaubens. Was heißt es, sich selbst und andere anzunehmen? Aber auch: Was gibt mir dabei Kraft und welche Rolle spielt der Glaube dabei. Besonders wurde erwähnt, dass am Samstag-Abend in einer offenen Gesprächsrunde „Über Gott und die Welt“ zentrale Fragen des Glaubens angesprochen werden konnten

Natürlich kam auch die Gemeinschaft nicht zu kurz, so dass für die 24 Weggefährtinnen und Weggefährten ein solches Wochenende, das nun zum 8. Mal ohne Unterbrechung stattfand, auch eine gute und besinnliche Vorbereitung auf das nahende Weihnachtsfest war, etwa auch in den geistlichen Impulsen am Morgen und dem gemeinsamen Wortgottesdienst.

Basteln, war auch wieder fester Bestandteil dieses Wochenendes.

Einige meldeten sich schon für die nächste Auflage im nächsten Jahr an.

Text: P.Alferding

Bilder: F.J Smiegel

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 Dezember 2019

als Dankeschön für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer

Wie jedes Jahr feiert der Kreuzbund e.V., Stadtverband Oberhausen, am ersten Mittwoch des Monats Dezember den Advent mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Diese Feier gilt auch als Dankeschön für den Einsatz in den Gruppen und im Stadtverband. Bei diesem, betreuen die Weggefährtinnen und Weggefährten wöchentlich rund 300 hilfesuchende Menschen –Suchtkranke und ihre Angehörigen– in den Gruppen, bei Informationsabenden in Kliniken und der ambulanten Therapie der Caritas. Darüber hinaus führen sie Präventionsveranstaltungen im Rahmen von Suchtaufklärungsveranstaltungen an Oberhausener Schulen und Betrieben durch.

In ihrer Begrüßung gingen Detlef Overbeck und Peter Alferding auf die geleistete Arbeit der „Aktiven Ehrenamtlichen“ des Stadtverbandes im ablaufenden Jahr ein. Die Liste von Tätigkeiten, die gemeinsam durchgeführt wurden, sind im oberen Abschnitt aufgeführt und bestätigt worden. Besondere Erwähnung fand die Durchführung von Tages- und Wochenendseminaren, die wie immer, regen Zulauf fanden. Diese werden, soweit es finanziell möglich ist, vom Stadtverband ausgerichtet.

Die freundliche Unterstützung einiger Krankenkassen, durch jährlich vom Stadtverband beantragter Fördergelder im Rahmen der Projektförderung, ist ein wesentlicher Bestandteil für die Durchführung unserer Seminare. Auch dafür bedanken wir uns von ganzem Herzen.

Für das Jahr 2020 sind bereits neue Wochenendseminare in Planung, die schon jetzt großes Interesse vieler Teilnehmer gefunden haben.

Beim anschließenden, gemeinsamen Festmahl gab es noch ausreichend Zeit und Gelegenheit für den persönlichen Erfahrungs- und Gedankenaustausch.

 

Wir wünschen allen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest,

sowie ein gesundes, glückliches und friedvolles Jahr 2020.

 

 

Bilder & Text: F.J Smiegel

 

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Tagesseminar zum Thema Verantwortung im Kreuzbund  

In vielen Selbsthilfegruppen mangelt es nicht an Gruppenmitgliedern, wohl aber an Menschen, die bereit sind, durch eine Leitungsaufgabe Verantwortung zu übernehmen. Der Kreuzbund Stadtverband Oberhausen hat eine ganze Reihe von Aktivitäten zur Erklärung von Aufgaben in Leitungsfunktionen und zur Motivation zur Übernahme solcher Aufgaben gestartet. In diesem Sinne ist auch das Seminar „Verantwortung im Kreuzbund – ein gegenseitiges Nehmen“ zu verstehen.

Referent Bernhard Kock  - selbst seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich in verschiedenen Funktionen im Kreuzbund tätig – befasste sich nicht mit der Erläuterung verschiedener Aufgabenbereiche, sondern ging das Thema von der emotionalen Seite an. „Fragt nicht zuerst nach der zu erwartenden Arbeitsbelastung, sondern danach, was für Eure Persönlichkeitsentwicklung drin ist“, war sein Rat gleich zu Beginn seiner Ausführungen.

 

Da wir Menschen von Bildern leben, die sich durch Erfahrenes in unseren Köpfen einprägen, wählte er zur Darstellung der gegenseitigen Abhängigkeiten von Gruppenmitgliedern, der Gruppe als Ganzes und den  Organisationsebenen des Verbandes  den Baum. „Wie bei einem Baum jedes Teil - von der Krone bis zur Wurzel – von allen anderen Teilen abhängig ist, so sind auch die mögliche Hilfe durch die Gruppe und der Verband zu Ihrem Weiterbestehen voneinander abhängig“.

 

In angeregter Diskussion wurde in gemeinsamer Arbeit von Teilnehmern und Referent jedes Teil des Baumes einer Funktion im Kreuzbund zugeordnet. Dabei streute der Referent eigene Erfahrungen in der Entwicklung der Persönlichkeit durch die ehrenamtliche Tätigkeit ein. Auch anwesende Funktionsträger des Kreuzbund-Stadtverbandes wurden mit ihren Erfahrungen in die Diskussion eingebunden.

 

Mit einem gemeinsamen Imbiss – liebevoll von Weggefährtinnen aus dem Kreuzbund Oberhausen vorbereitet – endete das Seminar.

 


BKK 

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Oktober 2019

In der Zeit vom 25.10. bis 27.10.2019 fand das jährliche Wochenendseminar des Frauengesprächskreises Oberhausen wieder in der Wasserburg Rindern statt.

Noch vor dem Abendessen wurden wir von unserer Referentin Beate Raab herzlich begrüßt.

Das angedachte Thema "Gelassenheit lernen" wurde aus aktuellem Anlass in "Gruppe/Gruppenleitung" geändert.

Der Frauengesprächskreis, vertreten mit 8 Frauen, stellte sich die Frage: Wie soll es weitergehen mit der Gruppe? Die Gruppe war sich einig, dass es weitergehen soll.

Doch wie soll der Fortbestand aussehen und wer übernimmt die Leitung?

Beate arbeitete mit Hilfe der Themenzentrierten Interaktion, um zu einer Problemlösung zu kommen: Die TZI arbeitet mit drei Säulen:

Ich / Leitung
Gruppe
Thema


Die Referentin nutzte das Beispiel einer Lokomotive: Wer ist der Fahrer und wer ist der Heizer?

Schon bald war klar, dass das geänderte Thema uns alle mitnahm und es entstand eine lebhafte Diskussion. Auch am Samstag beteiligten sich alle rege an der Seminararbeit.

Auch der Freizeitspaß kam nicht zu kurz.

Nach dem Abendessen besuchten wir noch gemeinsam die Ausstellung "Keekener Leuchten" im offenen Garten der Fam. Deckers.

In der stimmungsvollen Atmosphäre saßen wir dort noch einige Zeit bei Tee und Gebäck zusammen. So konnten wir uns alle wunderbar entspannen.

Nach einer Meditation ging es am Sonntagvormittag weiter.

Das Ergebnis des Wochenendes lautete:

Die Gruppe bleibt bestehen und die Leitung soll auf mehrere Schultern verteilt werden.

Alle waren sich einig: Es war ein sehr fruchtbares Wochenende.

 

Text: Monika Richter / Cornelia Stajkowski

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Oktober 2019

Kreuzbundseminar für Funktionsträger/innen

des Stv. Oberhausen vom 11. bis 13.10.2019 in Baasem

 

Am Freitag um 14 Uhr fuhren 15 Weggefährten/innen des Kreuzbundes Oberhausen zu einem Seminar ins Haus St. Ludger in der Eifel.

 

Das Thema:

 

Was kann eine Gruppe aushalten

 

Da allen Teilnehmern der Seminarort und das Haus bekannt war, konnten

kurzfristig nach dem Abendessen die zu besprechenden Punkte, die im Vorfeld von den Aktiven gesammelt wurden, vorgestellt werden.

 

Beispielhaft erwähne ich hier nur drei Punkte.

   Welche Rolle hat die Gruppenleitung

Gibt es Personen / Themen, die eine Gruppe nicht verkraften kann?

Aggressionen! Wege daraus

Der nächste Morgen,

Anknüpfung an die vorgestellten Punkte. Wobei sich sofort herausstellte,

dass das Wochenende sehr spannend werden würde. Es begann mit sofortigen Erfahrungsberichten einzelner Gruppenleiter. Hieraus ergab sich Diskussionsstoff, der auf faire Art und Weise besprochen wurde und Situationen aus unseren Gruppen wiederspiegelte.

 

Nach dem Essen nutzte jeder auf seine Weise (z.B Spaziergang nach Kronenburg)

Kronenburg

die zwei Stunden Mittagspause um weiter die nächste Runde „Mental“ aktiv durchzustehen. Denn man muss immer wieder erwähnen, dass ein Seminar dieser Güte jedem Teilnehmer einiges abverlangen kann.

Sonntag

Fazit der Freitags- und Samstagsrunde.

 

Das Ergebnis ist so umfangreich, dass ich in diesem Bericht nicht darauf eingehen kann. Ich bin jederzeit bereit Interessenten die Zusammenfassung zu übermitteln.

Das Gruppengeheimnis bleibt insofern gewahrt, da es eine „Sachliche Ausführung“ ist.

 

Da es zeitlich möglich war, schnitten wir noch ein anderes wichtiges Thema an.

 

Die Gruppenregeln:

Dieses Thema ist sehr wichtig für jede einzelne Selbsthilfegruppe.

Es ist ein Erfordernis sich die Gruppenregeln immer wieder vor Augen zu führen und sie gegebenenfalls zu aktualisieren.

Für nächstes Jahr ist, wenn alles weiterhin planmäßig läuft,

diese Seminarreihe Bestandteil des Stadtverbandes Oberhausen.

 

Text & Bilder

FJ Smiegel

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Oktober 2019

Dankes-Feier des Kreuzbundes Oberhausen

am 5. Oktober 2019 in St. Katharina, Lirich

 

Wie in jedem Jahr zeitnah zum Erntedankfest, feierten rund 80 Mitglieder der Oberhausener Kreuzbundgruppen ihr Dankesfest. Abhängigkeitskranke und Angehörige wollen dabei ihren Dank dafür ausdrücken, dem Teufelskreis der Abhängigkeit entronnen zu sein.

Die Feier begann wieder mit der Hl. Messe. Sie wurde gemeinsam von Stadtdechant Dr. Peter Fabritz und Pastor Dammers zelebriert.

 

 

 

 

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein in der Unterkirche wurden traditionsgemäß die diesjährigen Kreuzbund-Jubilare geehrt.

Zwei Kreuzbündler wurden für ihre 10 und 20jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet

Beim Anschließenden gemütlichen zusammensitzen und natürlich gutem Essen vom Buffett

konnten wieder interessante Gespräche geführt werden. Hier ist es wichtig, dass aus verschiedenen unterschiedlichen Gruppen, Weggefährten zusammenkommen.

Die Vorbereitungen, zu dieser Traditionellen Feier, wurden wieder von mehreren Helfern

durchgeführt. Hierbei ist zu erwähnen, dass es gelungen ist, zwei nette Gruppenbesucher

in den Kreis derer zu bekommen.

Dank an Alle.

 

Es kann sich also schon wieder, auf die nächste Stadtverbandsaktivität gefreut werden.

 

Text & Bilder 

FJ. Smiegel

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August 2019

Kreuzbund – Sommerfest am 17.08.2019

Das diesjährige Sommerfest hat mit ca. 75 Personen aus allen Oberhausener Gruppen auf der Hundesportanlage Schwarzwaldstraße stattgefunden.

Der Wettergott bedachte dieses mit Sonne, Wolken u. Regen.

Was einen mehrmaligen Umzug ins Trockene und wieder hinaus, nötig machte.

Bei Small Talk“ konnte aber dieses ohne Murren bis zum Ende des Festes überstanden werden.

Für das leibliche Wohl wurde natürlich auch wieder in Form von Currywurst, Grillwaren und leckeren Waffeln gesorgt.

Daher ein Dankeschön an die Organisatoren und fleißigen Helferinnen und Helfer

Bilder & Text

K.H Liedert

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August 2019

Seminarablauf in der Wasserburg Rindern

Zum Thema: „Angst wieder in alte Abläufe zu verfallen, am Ende wieder Alkohol zu trinken / in die Abhängigkeit zu verfallen.“

KB Gruppe Osterfeld 1

vom 23.08. – 25.08.2019

Freitag 23.08.

Wie immer vor unserem Seminar, trafen wir uns ab 15 Uhr in einem Café. Naheliegend bot sich dieses, in der schönen Innenstadt Kleves, unterhalb der Schwanenburg an.   

Nach dem Abendessen stellte unser Gruppenleiter, der dieses Seminar ausgiebig vorbereitet hatte, den ersten Teil des Ablaufes vor.

Was ist altes Verhalten?

Gelernte, anerzogene Strategien.

Kopf in den Sand.

Nein sagen ist verboten.

Wer ist betroffen?

               Abhängige, Angehörige.

Die Thematik ließ den ersten Abend zeitmäßig so schnell vergehen, dass die Anschließende Entspannungsrunde nicht mehr lange ging.

Samstag 24.08 folgten die nächsten Punkte

die wiederrum viel Inhalt boten um zu diskutieren.

Situationen die altes Verhalten fördern.

Arbeitslosigkeit, Überlastung.

Krankheit, Schmerzen, Schicksalsschläge.

Was wollen, können wir ändern?

Warum wollen wir altes Verhalten ändern?

Nach der Mittagspause folgte

Was ist altes Verhalten?

Selbstwert nur durch Leistung. Überlastung durch ständiges Streben nach Anerkennung. Helfersyndrom.

Eigene Grenzen überschreiten, nicht nein sagen können.

Interessenlosigkeit keine sozialen Kontakte.

Angst vor Überforderung. Du kannst das nicht!

 

Nach dem Abendessen

 

Woher kommt dieses Verhalten?

          Bewusstes Verhalten.

Fassade soll aufrechterhalten werden.

          Unbewusstes Verhalten.

Früher erlernte, falsche Strategien werden nicht abgelegt.

 

Wieder musste auf die fortgeschrittene Zeit hingewiesen werden, damit die Entspannungsrunde,

bei Süßigkeiten und kühlen Erfrischungen, entsprechend der noch hohen Außentemperaturen (25 Grad), eingeleitet werden konnte.

Sonntag 25.08

Ging es weiter mit der langen Bearbeitungsliste.

Wer ist von der Angst betroffen?

          Abhängige

Wie soll ich das schaffen? Selbstmitleid.

Leben mit einer chronischen Krankheit oder nur nach lebensbedrohlichem Missbrauch?

Partner, Angehörige, Freunde

Kann ich mich jetzt auf den Abhängigen verlassen?

Kann / will ich die alten Verletzungen vergessen?

Muss / will ich Verantwortung für den Abhängigen übernehmen?

Ist Angst eine berechtigte Reaktion?

Angst lähmt, Vorsicht und Respekt sind mehr als angebracht. Wehret den Anfängen.

Welche Rolle spielt das Suchtgedächtnis?

Wo endet die Hilfe?

Nach der Mittagsstärkung ging es in den Endspurt

Seminar- Feedback

Erst einmal----- das Programm ist so interessant,

dass es einen zweiten Teil benötigt.

Dieses wird in einem Tagesseminar stattfinden.

16:00 Rückfahrt

                                                                                       26.08.2019

Seminarleitung

FJ Smiegel

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Juli 2019

Mit der Weißen Flotte ……. eine Genießerfahrt zum Niederrhein

Los ging es am 28. Juli mit über 50 Kreuzbund-Weggefährten nach 9 Uhr ab Wasserbahnhof Mülheim.

Etwas Bedeckt, aber erträgliche Temperatur, die in letzter Zeit ja sehr zu schaffen machte.

                             

Einschiffung am Wasserbahnhof

Alleine waren wir natürlich nicht und die Schlange war entprechend!

Durch 3 Schleusen und gutem Frühstück ging es Ruhrabwärts in den Rhein.

In Orsoy angekommen, ließen leider die vorgesehenen Busse, die uns zum Genießeressen    bringen sollten auf sich warten.

Ein Organisationsfehler, der von der Reederei sehr bedauert wurde.

xx

                             

                                                             Ruhrmündung in den Rhein

Schiffsanleger Orsoy

 

Nichts desto Trotz, kamen wir halt verspätet im Heesenhof an.

xx

                             

Krauthaus Heesenhof

 

Das Essen in Bufettform und die Enge im Lokal, konnte an unsere vom Stv. gewohnte Qualität nicht herankommen. Aber alle sind satt geworden.

Erstaunlich------ immer wieder die Cleverness einzelner Weggefährten als erster an den Bufetttischen zu stehen.

 

xx

Weiter ging es nach dem Aufenthalt, per Bus, der schon startbereit am Hof verweilte, zum Schiff am Anleger in Orsoy zurück auf dem die Tische schon mit Kaffee und Kuchen warteten.

 

Bei guter Stimmung, Rheinaufwärts, durch zwei Schleusen (Rhein Herne und Ruhrschleuse) zurück zur Schleuse vor dem Wasserbahnhof.

Hier endete unsere Tagesfahrt mit der Weißen Flotte, da aus Zeitgründen eine Schleusung nicht mehr möglich war.

 

Fazit:

Begeisterung im Gesamten Teilnehmerbereich.

Auch die etwas unorganisierte Zwischenbusfahrt nahm man gelassen hin.

Wiederholungswürdig. Vielleicht in die andere Richtung.

 

Text und Bilder

FJ Smiegel

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Juni 2019

Wochenendausflug vom 24.05 bis 26.05.2019

Der KB Gr.4 Oberhausen

Der Gruppenausflug im letzten Jahr zur Wasserburg in Rindern, bei Kleve, war für alle ein positives Erlebnis, das wiederholt werden sollte So entschieden wir uns dieses Jahr erneut die Wasserburg in Rindern, mit seinen Seminarräumen, gut ausgestatteten Zimmern und gutem Essen zu buchen. In den folgenden Gruppenstunden wurde neu geplant und frühzeitig für alle Gruppenmitglieder einen gemeinsamen Termin gefunden. So konnten wir unseren Wunschtermin vom 24.05-26.05.2019 festmachen.

Um den Anreisetag auszunutzen trafen wir uns schon Freitagmorgen in Kleve, Bratwurstessen und Eisnaschen inklusive…….

Nach dem einchecken in unserer Unterkunft blieb noch Zeit bis zum Abendbrot, die wir gut mit Gesprächen und Spaziergängen im Park überbrückten.

Gut gestärkt konnten wir uns in den Seminarraum zurückziehen, indem wir unsere mitgebrachten Gesellschaftsspiele zum Einsatz brachten. Von Kniffel bis Schweinchen war für jeden etwas dabei. Es war ein kurzweiliger Abend.

Nach dem Frühstück am Samstag ging es nach Bedburg-Hau ins Museum Schloss Moyland. Dort erwartete uns eine Kräuter und Kunsthandwerksausstellung, die im Park stadtfand.

Schloss Moyland

Mit dem Museumsbesuch endete der frühe Nachmittag im Schloss. Zurück nach Rindern legten wir noch eine Pause im Café am örtlichen Tiergarten ein. Den Abend ließen wir wieder in tollen Gesprächen und Spielen enden.

Es war ein ausgefüllter und abwechslungsreicher Tag.

Sonntag nach dem Frühstück ging es mit Zwischenstopp über Xanten, wo wir ein Marktfest besuchten, Richtung Heimat.

Natürlich durfte das obligatorische Eisseen nicht fehlen! 

das sieht ja sehr lecker aus!

KB Gruppe 4 Oberhausen

Unser Fazit.

Du bist nicht allein, wenn du mit Gleichgesinnten unterwegs bist.

Ein“ Gemeinsames Wochenende“ stärkt ungemein die Selbsthilfegruppe.

Text und Bilder

Jan Ciaglinski

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März 2019

Seminar Rindern

01.bis 03.03.2019

Thema: Lust statt Frust in den Gruppen / Jeder Mensch kann zu jeder Zeit neu anfangen.

Referentin: Beate Raab

An diesem Wochenende fand das erste “Jährliche Stadtverbandseminar“ statt.

18 Teilnehmer trafen sich vor dem Abendessen gegen 17 Uhr in der Wasserburg ein.

Gut gestärkt, fing das Seminar mit den gewohnten Fragen zum Thema, die Befindlichkeit  und die Erwartung an das Wochenende an.

3 Gruppenteilnehmer, die das erste Mal ein Stv. Seminar besuchten, waren besonders gespannt. Überwiegend waren alle der Ansicht, dass jedes Treffen wichtig ist und dass man keine zu hohe Ansprüche stellen sollte.

Der zweite Tag begann mit einer interessanten Geschichte, wie wichtig unsere Träume in unserem Leben sind. Weitere Themen wie Empathie und soziales Verhalten, Prozess, Dynamik, Werte, Ziele, Rollen, Konflikte und Widerstand, ergab viel Diskussionsstoff die bei den Gruppenstunden eine wichtige Rolle spielen.

Nach der verdienten Mittagspause, die unterschiedlich gut genutzt wurde, erwartete den Teilnehmern die Aufgabe, dass unsere Selbsthilfegruppe in der sich jeder befindet, wie ein Zug ist und welche Aufgabe er in diesem findet, oder welche Rolle er gerne übernehmen möchte. Vom Lokführer über Schaffner Reisender Trittbrettfahrer oder Notbremsenzieher usw. warenunterschiedliche Möglichkeiten gegeben.

Dieses Beispielhafte – Simulation - Zugfahren ergab viel Gesprächs und Vorstellungsdenken für weitere Gruppenabende. Der Nachmittag ging “gefühlt“ so schnell herum, dass sogar die Pause fast vergessen wurde,

Am Sonntagvormittag hatten die „Neuen“ Teilnehmer Gelegenheit sich der Referentin und natürlich der Gruppe zu Öffnen. Dieses wurde gerne angenommen, welches dem Gesprächskreis ein eindrucksvolles Bild darstellte.    

Fazit: ein wie immer gelungenes wichtiges Seminar, mit viel Neuem und großartigen abendlichen Tagesausklängen.

Ein besonderer Dank an die tolle Referentin

Text und Bilder: FJ Smiegel

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Februar 2019

Seminar im Katholischen Stadthaus Oberhausen am 23. Februar

Depressive Stimmung – Vorstufe oder Folge der Abhängigkeit?

 

Der Referent stellte anhand einer Zitate-Sammlung aus seiner mehr als 2 Jahrzehnte langen Leitung einer Kreuzbund-Selbsthilfegruppe dar, wie sehr sich unsere Kommunikation an der Oberfläche - auf der Verstandesebene – bewegt.  Dabei findet menschliches Leben zu 85 % nicht auf dieser Verstandesebene, sondern auf der Gefühlsebene statt.

 

Zunächst gab er einen kurzen Einblick in die „Eisbergtheorie“ nach Sigmund Freud, dem deutschen Mitbegründer der Psychoanalyse und – darauf aufbauend – in die moderne Kommunikations-Psychologie.

So ausgerüstet waren die 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im zweiten Teil des Seminars dann aufgefordert, die vorgestellten Zitate in Aussagen aus dem Bereich der Gefühlsebene umzuformulieren. Um das zu vereinfachen, hatte der Referent verständliche Grafiken vorbereitet, die den Teilnehmer*innen mit den Originalzitaten zur Verfügung standen.

 

Schnell wurde klar, wie schwer es uns fällt, Gefühle ich der ICH-Form auszudrücken. Selbst dann, wenn wir uns in der Rolle eines anderen Menschen befinden. Und es wurde auch klar, wie anders eine Aussage bewertet und verstanden wird, wenn sie mit klaren Worten aus der Gefühlsebene heraus ausgedrückt wird, ohne über den Verstand „verschlüsselt“ zu sein.  Entsprechend erstaunt – ja in manchen Fällen gar betroffen – waren die Teilnehmer*innen von einigen „entschlüsselten“ Aussagen, die als reine Sachnachricht nichtssagend daherkamen, sich dann aber als Hilferuf eines depressiven Menschen herausstellten.

 

Als Nebeneffekt - im Verborgenen – sollte durch die gefühlsbetonte Beschäftigung mit anonymen Betroffenen / Mitbetroffenen Nachdenklichkeit angeregt werden, wie weit bei den Teilnehmer * innen selbst eventuell Aufgaben aus der Konsumphase verdrängt wurden und somit zur Bearbeitung noch anstehen.

 

Bernhard Kock

 

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Hohe Ehrung für Frau Ruth Smiegel der Vorsitzenden des Kreuzbund-Stadtverband       

durch die Verleihung der Ehrennadel der Stadt Oberhausen

Montag, der 17.12.2018 – 14 Uhr, war für unsere Vorsitzende Ruth Smiegel sicher ein Tag, den sie so schnell nicht vergessen wird. Aus den Händen von Oberbürgermeister Daniel Schranz erhielt sie die Ehrennadel der Stadt Oberhausen als Anerkennung für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement in der Selbsthilfearbeit.

Seit 18 Jahren ist sie Mitglied im Kreuzbund. Ihre Arbeit im Vorstand des Stadtverbandes Oberhausen übt sie seit 16 Jahren aus und ist seit 10 Jahren Vorsitzende im Stadtverband. Im Herbst 2018 wurde sie erneut für weitere 4 Jahre zur Vorsitzenden des Stadtverbandes Oberhausen gewählt.

In der Begründung, die in einer Feierstunde „mit großem Bahnhof“ im Rathaus vorgetragen wurde, heißt es u. a. „Sie sieht sich als „Weggefährtin“ und begleitet Familienangehörige über die Gruppensitzungen hinaus, insbesondere auch in Grenzsituationen wie bei einem nahenden Tod. In diesen Fällen besucht sie betroffene Familien zu Hause. Mit ihrer einfühlsamen und mitfühlenden Art versucht sie Trost zu spenden.

In der Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und Angehörige des Kreuzbundes in Oberhausen, koordiniert sie als Vorsitzende des Stadtverbandes Oberhausen die Zusammenarbeit aller Gruppen. Ihr unermüdlicher Einsatz Menschen zu helfen ein zufriedenes, abstinentes Leben zu führen, zeichnet sie besonders aus. Durch ihre stets freundliche, einfühlsame, ehrliche und offene Art im Umgang mit Menschen hat sie dem Kreuzbund Oberhausen auch in der Öffentlichkeit zu einem sehr guten Ansehen verholfen.

Der gesamte Stadtverband Oberhausen freut sich von ganzem Herzen mit unserer Vorsitzenden Ruth Smiegel über diese Auszeichnung. Ebenso freuen wir uns darüber, auch in den nächsten 4 Jahren gemeinsam mit unserer Vorsitzenden im Kreuzbund gute Arbeit zu leisten.

Es macht Mut und erfreut das Herz, dass das Ehrenamt auch von Menschen außerhalb der Selbsthilfe als wichtig angesehen und geschätzt wird.

Lothar Dieckmann

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Januar 2019

Silvesterfeier 2018 im Stadtverband Oberhausen

Zum Jahreswechsel   2018 / 19   lud der KB Oberhausen mal wieder

ins Altfridhaus ein.                                          

Rund 45 Weggefährten meldeten sich im Laufe des Jahres an.

Der Vorstand war sehr erfreut, dass diese Einladung so erfolgreich war.

Die Gelegenheit,Silvester nicht allein, oder mit Leuten zu verbringen die über

die Abhängigkei nicht Bescheid wissen, wird halt gerne genutzt.

Im Vorfeld sind natürlich gewisse Aufgaben  organisatorischer Art erforderlich.

Der Stadtverband Oberhausen ist aber in der glücklichen Lage, dass ein gut

Organisiertes " Ehrenamtliches Team" zur Verfügung steht.

Zu erwähnen ist aber auch, dass die Einrichtungen der Caritas für diese

Zwecke genutzt werden durften.

Um 18 Uhr ging die Feier los,

Eine Silvestertafel mit abwechslungsreichen Köstlichkeiten erwartete unsere Gäste.

Diese fand bei den Weggefährteninnen und Weggefährten sehr großen Anklang.

Das anschließende Kuchenbufett, rundete die Kulinarische Seite ab.

Bei guten Gesprächen Musik und Tanz entwickelte sich beste Stimmung, was wieder zeigte dass der Alkohol nicht nötig ist, um ausgelassen und Fröhlich  zu Feiern.

Die Zeit verging wie im Flug, bis das Jahr 2019 mit alkoholfreiem selbst kreiertem Punsch begrüßt wurde.

 Der Vorstand wünscht allen ein Erfolgreiches und Gesundes

 NEUES JAHR.

 

Text und Bilder F.J Smiegel

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Dezember 2018

Die 3. Kerze brennt und die Kreuzbundgruppe Oberhausen 5 fand sich wieder zum traditionellen Advents-Seminar in der Wasserburg Rindern

 vom 14.-16.12.2018 ein.

Das diesjährige Thema lautete:

„Manchmal muss man die Augen schließen, um klarer zu sehen“

Die Referentin Beate Raab gestaltete das Seminar mit innerer Einkehrung und Entspannungsübungen.

Inhalt war „wie sehe ich mich mit eigenen Augen mein Spiegelbild in verschiedenen Situationen“ (freudig, angespannt, erregt, wütend.)

Es war, wie immer, faszinierend, wie unterschiedlich die Sichtweise der einzelnen Teilnehmer und der Seminarleitung waren.

Das Treffen fand in diesem Jahr mit 12 Teilnehmern regen Zuspruch.

Die Unterbringung und Bewirtung war wieder hervorragend, sowie die gemeinsame Adventsfeier am Samstag, mit Musik, Gesang und Leckereien.

Selbst in den wenigen freien Stunden wurden persönliche bzw. private Gespräche mit Beate Raab geführt.

 Text: K.H Liedert

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Dezember 2018

Titel: Frage nach den Wurzeln des Lebens

Einer nun schon 7-jährigen Tradition folgend bot der Kreuzbund-Stadtverband Oberhausen erneut zu Beginn des Advents ein „Spirituelles Wochenendseminar“an

20 Interessierte Kreuzbundmitglieder machten sich auf den Weg in das Tagungshaus St.Ludger nach Baasem (in der Eifel). Unter der Leitung des Geistlichen Beirats Peter Alferding ging es in Impulsen Gesprächen und auch in Gottesdiensten um das Thema: „Was sind meine Wurzeln? Woran mache ich mein Leben fest!“ Dabei gab es einen spannenden Weg von den persönlichen Erfahrungen hin zum Nachdenken über das Angebot des christlichen Glaubens, wie er sich in der biblischen Botschaft zeigt.

Für alle war dieses Wochenende eine intensive Orientierung im eigenen Leben und eine gute adventliche Vorbereitung auf dem Weg hin zu Weihnachten.

Natürlich kam die Freizeit nicht zu kurz. Schneemannbasteln“ war dieses Jahr angesagt.

Im lustigen Kreis wurden aus Socken, Reis und kleinen Accessoires diese gestaltet.

     Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Text: Peter Alferding

Bilder: FJ Smiegel

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Adventfeier beim Kreuzbund Oberhausen

 

Nach 10 monatlichen Arbeitssitzungen ist die Dezembersitzung des Kreuzbund-Stadtverbandes Oberhausen der Besinnlichkeit vorbehalten. Die jährliche Adventfeier ist auch als Dank an die rund vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Kreuzbundes in Oberhausen gedacht.

 

Ruth Smiegel begrüßte die Weggefährtinnen und Weggefährten und die Freunde und Förderer des Kreuzbundes Oberhausen, die traditionsgemäß zur Feier eingeladen werden. 

Nach einem kurzen Bericht über die Aktivitäten des Kreuzbund-Stadtverbandes bat Ruth Smiegel den Geistlichen Beirates des Stadtverbandes, Peter Alferding, um den spirituellen Impuls, der ritueller Bestandteil jeder Sitzung des Stadtverbandes ist.

Ausgehend von dem lateinischen Begriff Advent, der übersetzt warten, erwarten lautet, stellte Peter Alferding die Bedeutung von Advent und Weihnachten für die Christenheit dar. Mit den Segenswünschen für ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr beendete Peter Alferding seinen geistlichen Impuls. 

 

 

Beim gemeinsamen guten Essen, bei fröhlichen und besinnlichen Gesprächen, waren die gemeinsamen Stunden wieder einmal viel zu schnell vorüber. Aber es gibt ja mancherlei Wiederholung zum Beispiel unsere Silvesterfeier in diesem Jahr.

F.J Smiegel

 

November 2018

"Das Staunen ist der Anfang der Erkenntnis"

Das Seminar des Frauengesprächskreises fand auch in diesem Jahr wieder in der Wasserburg Rindern statt.

Bei strahlendem Herbstwetter trafen sich 11 Frauen des Gesprächskreises am Freitagnachmittag mit einer spürbaren Vorfreude zu diesem Wochenende.

Zum Einstieg in die intensive Seminararbeit begannen wir nach dem Abendessen mit Gruppengesprächen und gemeinsamen Übungen unter therapeutischer Leitung.

Es ist immer wieder schön zu erfahren, wie viel Erfahrungen und Kompetenzen jede Einzelne von uns in sich trägt und gern der gesamten Gruppe im Austausch zur Verfügung stellt.

Neben der Seminararbeit kam die Freizeit nicht zu kurz. Es gab schöne gemeinsame Spaziergänge. Aber auch die Entspannungsübungen und die meditative Fantasiereise taten uns gut.

Als wir am Sonntagnachmittag nach Hause fuhren, hatte jede von uns das Gefühl, das Wochenende für sich genutzt zu haben.

Unsere Erkenntnis ist eindeutig: Wir sind auf dem Weg in ein zufriedenes Leben ohne Alkohol.

Gruppenbild in herricher Herbststimmung

Gabriele Krämer

 

 

29. September 2018

Hlg. Messe mit anschließender Feier und Ehrung langjähriger Weggefährten

im Gemeindesaal St. Katharina / Oberhausen Lirich

                            St.Katharina   

Im Rahmen seiner diesjährigen Feier zum Erntedankfest ehrte der Kreuzbund Oberhausen wieder seine langjährigen Verbandsmitglieder beim gemütlichen Beisammensein mit Anstecknadel und Urkunde.

Insgesamt sieben Kreuzbundmitglieder, von denen 2 ihr 10 jähriges

2 ihr 20. und 3 ihr 25 jähriges Jubiläum feierten.

Die Ehrung der langjährigen Kreuzbundmitglieder

In ihrer Ansprache hob Ruth Smiegel – Vorsitzende des Kreuzbund Stadtverbandes Oberhausen - hervor, dass alle Hilfe suchenden Menschen – Abhängigkeitskranke und Angehörige egal welcher Konfession sie angehören - in den Kreuzbundgruppen willkommen sind und die Solidarität an erster Stelle steht.

 

Höhepunkt der Veranstaltung, war wieder einmal die gemeinsame Heilige Messe. Diese fand wieder in der St.Katharina Gemeinde statt. Pfarrer Dammers der die Messe zelebrierte und Peter Alferding - Geistiger Beirat des Stadtverbandes - gingen auf die Arbeit und auf die geschichtliche und inhaltliche Entwicklung des Kreuzbundes ein.

Wie immer, sorgte das Team um Ruth Smiegel durch die festliche Gestaltung

 des Saales          

und die hervorragende Bewirtung, für die erforderliche Wohlfühl-Atmosphäre.

 

Text und Bilder

F.J Smiegel

 

Kreuzbundgruppe OB Osterfeld 1

Franz Josef Smiegel

Jürgen Delai

Seminar August 2018

Was man zu verstehen gelernt hat braucht man nicht zu fürchten“

Wie in jedem Jahr fuhr unsere Gruppe in ein Wochenendseminar. Dieses Jahr ging es ins Sauerland nach Sundern. Natürlich trafen sich viele Gruppenmitglieder vor dem offiziellen Eintreffen auch dieses Mal in einem Café, um sich auf das „schwere Wochenende“ einzustimmen.

Nach dem Abendessen am Freitag, wurde es dann ernst.

Themen, Rückmeldungen aus der Gruppe

  • Schicksalsschläge wie Unfall, Krankheit, Tot, Trennung

  • Angst eigene Meinungen, Ansichten zu äußern

  • Angst vor dem Ausmisten, Aussortieren

  • Angst vor Überforderung z.B. lange Autofahrten

  • Angst wieder in alte Abläufe zu verfallen evtl. Suchtmittelgebrauch

  • Handy / Computer – Angst vor der neuen Technik

Gesammelte Aspekte / Beispiele

  • Schicksalsschläge wie Unfall, Krankheit, Tot, Trennung oder Zerrüttung

  • Angst vor Zurückweisung, Ablehnung in der Familie, im Freundeskreis oder im Arbeitsumfeld.

  • Angst eigene Meinungen, Ansichten zu äußern oder Bedürfnisse anzumelden weil negative Reaktionen befürchtet werden.

  • Angst „Nein zu sagen“.

  • Trennung von Personen und Angewohnheiten.

  • Angst vor dem Ausmisten, Aussortieren.

  • Angst vor Überforderung z.B. lange Autofahrten, allgemeine Feiern oder Lokalbesuche ohne Begleitung.

  • Eigenständig Dinge erledigen und Verantwortung übernehmen zu müssen.

  • Angst wieder in alte Abläufe zu verfallen, am Ende wieder Alkohol zu trinken / in die Abhängigkeit zu verfallen

Resümee und hilfreiches Vorgehen

  • Furchtbesetzte Situationen können sehr komplex und verschieden sein. Es gibt Möglichkeiten / Strategien damit besser umzugehen.

    • Eigene Probleme und Herausforderungen erkennen und analysieren. Alte Standpunkte und Ansichten hinterfragen.

    • Probleme akzeptieren, ansprechen und nicht verstecken. Was ist wirklich, was will ich nicht sehen, was befürchte ich nur?

    • Lösungsansätze und Techniken ausprobieren ggf. professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

    • Eigene Persönlichkeitsstrukturen erkennen und akzeptieren. Selbstwert und Selbstsicherheit stärken. Sorgsamer Umgang mit sich selbst.

Nächste Schritte

Was nehme ich mit?

Was sollte in der Gruppe weiter besprochen werden?

Wie will ich mit der Umsetzung von Ideen in die Realität beginnen

Unsere beiden Referenten, Jürgen und Franz-Josef waren gut vorbereitet, gaben aber zu ,dass dieses Thema an ihre Grenzen bei den Vorbereitungen gingen.

Die eingeplanten Zeitrahmen des Seminars wurden jedes Mal überschritten, da alle Teilnehmer sich sehr intensiv mit diesem Thema auseinandersetzten

Neben den anstrengenden Seminarstunden, durfte natürlich auch nicht der Spaß fehlen. So machten wir am Samstag einen Ausflug zur Möhnetalsperre mit einer schönen Schiffsfahrt, die immer wider sehr gut angekommen ist.

zur Schiffsfahrt

 

              

Am Ende des Wochenendes waren sich alle einig:

Dies war ein gelungenes Seminar.

Auch das Thema für 2019 steht schon fest

Sorge wieder in alte Abläufe zu verfallen, am Ende wieder Suchtmittel zu gebrauchen / in die Abhängigkeit zu verfallen

Bilder und Text

FJ.Smiegel

 

10. Selbsthilfetag in Oberhausen am 01.09.2018 im Berocenter

Auch in diesem Jahr war der Kreuzbund Stadtverband Oberhausen mit einem Infostand vertreten.

Obwohl der Besucherstrom groß war, wurde nur eine geringe

Anzahl an Gesprächen geführt. Nicht verwunderlich, da eine gewisse Scheu

immer wider zu beobachten ist wenn es um das Thema Sucht geht.

Hauptsächlich wurde das ausgelegte Infomaterial verlangt.

Das Standteam Ulla, Gaby und Karl-Heinz ,möchten sich auf

diesem Wege recht herzlich bei den Weggefährtinnen und Wegge-

fährten bedanken, die an diesem Tag in grosser Zahl vorbeikamen.


der Stand des Stadtverbandes Oberhausen


Text u Bilder: KH Liedert

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Tag der Begegnungen im Kath. Stadthaus

Am 15. Juni war es wieder soweit: Der Kreuzbund Stadtverband Oberhausen hatte zum Tag der Begegnungen eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein strömten viele Besucher in den Innenhof der Kath. Bildungsstätte.

Die Weggefährten - Gefährtinnen  und Gästen aus Oberhausener Sozialeinrichtungen nutzten diese Gelegenheit zur Kontaktpflege.

Immer eine Gute Gelegenheit, auch einmal über den eigenen Gruppenrand zu schauen.

                     

                     

Bei Currywurst und Pommes, heißen Waffeln und interessanten Gesprächen verging der Nachmittag wie im Flug.

Erfahrungsaustausch der Kreuzbund - Weggefährten

Viele Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass sich alle Gäste wohl gefühlt haben. Ihnen hierfür ein besonders großes Dankeschön!

Ohne sie wäre das Gelingen des Tages nicht möglich gewesen.

Text und Bilder

FJ Smiegel

Kreuzbund Gruppe 4 Oberhausen

Wochenendausflug vom 05.05 bis 07.05.2018

IIn den letzten Gruppenstunden wurde angeregt ein Wochenend - Ausflug zu gestalten. Dieses wurde sehr positiv von allen aufgenommen. Einzelne Gruppenmitglieder machten in den folgenden Gruppenstunden Vorschläge für ein Ausflugsziel.

Wir entschieden uns für die Wasserburg in Rindern dem Ortsteil von Kleve. Dort werden Seminarräume und Unterkünfte zu einem sehr guten Preis- Leistungs- Verhältnis angeboten.  

Am frühen Freitagnachmittag trafen wir  in der  Wasserburg ein. Nach einer kleinen Runde durch den Ort ging es zum Abendessen. Gestärkt konnten wir uns in einen Aufenthaltsraum mit den dort liegenden Gesellschaftsspielen beschäftigen, wo alle Teilnehmer viel Spaß hatten.

Nach dem Frühstück am Samstag --- kurze Lagebesprechung für den Tagesablauf.

Innenstadt Kleve besuchen, in den Tierpark und am späten Nachmittag zurück zur Unterkunft, was alles mit entsprechenden Pausen fußläufig möglich war.

 

                    

                            Besuch im Tier                                 und Kurpark Kleve                              

Bevor es dann zum Abendbrot ging nutzten wir noch die Möglichkeit bei sonnigem Wetter auf der Terrasse unseren Tag Revue passieren zulassen.

Die Möglichkeit, bevor es dunkel wurde, die nähere Umgebung um die Burg zu erkunden wurde gerne noch genutzt. 

Nach dem Sonntagsfrühstück beschlossen wir, über Xanten, die Heimreise anzutreten.

Für einen Rundgang durch die schöne Altstadt, konnten sich alle Teilnehmer begeistern.

Nach dem Stadtbummel und dem gemeinsamen Mittagessen ging es nach Hause.

Unser Fazit:

Wenn man Bestandteil einer Gruppe ist, fällt es leichter durchs Leben zu gehen,

denn der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

eine zufriedene KB Gruppe

Text Bilder: Jan Ciaglinski

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Mai 2018

Auf den Spuren von Tarzan

Zum wiederholten Mal besuchte Ende April die Kreuzbundgruppe     Sterkrade 4 ein Musical im Metronom Theater Oberhausen.

 

                   

Diesmal hieß es… Raus aus dem Großstadtdschungel, rein in den afrikanischen Urwald,

Heimat von TARZAN.

Ob gefühlvoller Balladen oder fetzige Song´s, für jeden war etwas dabei.

Was die meisten aber begeisterte, war das Bühnenbild und die Tatsache, dass man vor den Akteuren, meist verrückte Affen, nirgendwo sicher war.

Ob in den Sitzreihen oder gar über den Köpfen der Zuschauer,  überall tauchten sie auf, verbreiteten Spaß und vermittelten das Gefühl, mitten in Tarzan´s  Welt zu sein.

Da solch eine Expedition Hunger und Durst hervorruft, entschloss die Gruppe diesen nach der Vorstellung in einem gemütlichen (affensicheren) Cafe zu stillen.

Bei Waffeln und Kaffee ließ man Revue passieren und war sich einig, dass dies ein gelungener Tag war und  gerne wiederholt werden sollte.

Wer weiß, wohin es die Kreuzbundgruppe Sterkrade 4 dann verschlägt.

Text: Dirk Kämpf

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Mai 2018

Christi Himmelfahrt 2018   Freizeit in Egmond aan Zee

Gruppe Schmachtendorf

Am Mittwoch dem 09.05.2018 war es soweit.

Unser lang geplanter Aufenthalt in Egmond aan Zee begann. Bis abends waren alle Teilnehmer angereist. Leider nur acht statt elf .

Diese hatten eine super Freizeit, da das Wetter es sehr gut mit ihnen meinte.

 Sonnige Strandaufenthalte,          

ein Besuch in Alkmaar zum Käsemarkt,    

Spaziergänge am Strand und durch die Dünen komplettierten die Tage ebenso wie shoppen  und Eis essen in der City.


Da einige Teilnehmer unsere Gruppe noch nicht lange besuchen, war die Fahrt eine willkommene Gelegenheit sich privat näher kennen zu lernen.

Alles zusammen eine rundherum zufriedenstellende Freizeit.

DIE ZU WIEDERHOLEN IST!!

Text und Bilder  : Gudrun Reiß

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März 2018

„Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren“

Für einige ein neues Haus:

Wasserburg Rindern in Kleve. Alt und Neu schön kombiniert.

Unterbringung und vor allem das Essen wirklich gut. 

Neue Referentin – Beate Raab

Viele waren gespannt, wie der Ablauf des Seminars sein würde, da Beate Raab das erste Mal ein Seminar für alle Kreuzbundmitglieder aus Oberhausen gestaltete und nicht nur für eine Gruppe.

Fazit aller, eine sehr kompetente Seminarleiterin, die bei allen Teilnehmern einen sehr positiven Eindruck hinterlassen hat.

Auf Grund der hohen Teilnehmerzahl (22 Personen aus 5 Oberhausener Kreuzbundgruppen) und des nicht einfachen Themas, haben alle intensiv mitgearbeitet.

Dieses  wurde abends natürlich wieder mit viel „Nervennahrung“ belohnt.

Selbst in den wenigen freien Stunden wurden persönliche Gespräche untereinander bzw. private Gespräche mit Beate Raab geführt.

Text : Gaby Liedert

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Dezember 2017

          

Das Seminar fand vom 08. bis 10. Dezember 2017 zum 7. Mal statt. Es war wie in den letzten Jahren wieder ein großer Erfolg.

Die moderierenden Leitung übernahm wie in den Jahren vorher, der Geistliche Beirat des Kreuzbundes  Oberhausen,  Peter Alferding.

Neben den intensiven Gesprächsrunden gab auch Gelegenheit, in einem Spaziergang, in der Mittagszeit, die winterliche Eifel zu erkunden.

Die Anmeldeliste für 2018 spricht für sich alleine.

 

Text /  Bilder: FJ Smiegel

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Gegenwart gestalten – Zukunft sichern

Arbeitssitzung des Kreuzbund Stadtverband Oberhausen

Vom 03. bis 05. November 2017 trafen sich die Funktionsträger/Innen (Gruppenleiter/Innen, Stellvertreter/Innen, Gesprächskreisleiterinnen, Beauftragte für die Informationen an Schulen und öffentlichen Einrichtungen) zu ihrer 2. Arbeitssitzung im Priesterhaus Kevelaer. Diese Treffen sind eine regelmäßige Einrichtung des Kreuzbundes Oberhausen zum Gedanken­austausch und zur Abstimmung innerhalb des Stadtverbandes

Das Richtige für konzentriertes Arbeiten: Priesterhaus Kevelaer

Hauptthema der Sitzung war dieses Mal die Gewinnung neuer ehrenamtlicher  Mitarbeiter / Innen, vorrangig für die zukünftige Übernahme der Leitung einer  Oberhausener Kreuzbundgruppe.

Wie in nahezu allen Vereinen finden sich auch im Oberhausener Kreuzbund immer weniger Gruppenmitglieder bereit, Verantwortung zu übernehmen. Im Oberhausener Kreuzbund vor allem für die Leitung einer Gruppe. Das wird in nicht allzu ferner Zukunft zu einer Überalterung der Leitungen der Kreuzbundgruppen führen. Damit verbunden ist zwangsläufig die Gefahr, Gruppen wegen fehlender Leitungspersönlichkeiten schließen zu müssen.

Zwar ist in Deutschland die Tendenz zur Übernahme eines Ehrenamtes positiv, die Leitung einer Selbsthilfegruppe für Suchtkranke und Angehörige stellt jedoch eine besondere Herausforderung dar.

Ein Lösungsvorschlag wurde angenommen und zur Durchführung durch den Vorstand beschlossen. Der Vorstand wird alle Oberhausener Kreuzbundgruppen besuchen und geeignete  Gruppenmitglieder persönlich ansprechen. Dies geschieht in Absprache und auf Vorschlag der Gruppenleitungen. Gefundene Potentiale sollen dann mehrmals jährlich zu den Sitzungen des Stadtverbandes eingeladen werden, um sie in das Leben des Stadtverbandes einzubinden. So sollen Interesse und Bereitschaft geweckt werden, aktiv mitzuwirken Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei die Bereitschaft zur Übernahme der Leitung einer Gruppe sein.

Eventuell erforderliche Budget-Mittel (z. Beispiel für erforderliche Ausbildung) wird der Stadtverband im Rahmen seiner Möglichkeiten bereit stellen.

Weitere Themen dieser Arbeitssitzung waren Sonderfälle der Gruppenarbeit, wie zum Beispiel der angemessene Umgang mit der Sucht im Alter.

Auch persönliche Themen der Teilnehmer / Innen im Zusammenhang mit der Arbeit als Gruppenleiter wurden auf die Tagesordnung genommen und mit der erforderlichen Ausführlichkeit diskutiert, was im normalen Gruppenalltag und bei den monatlichen Sitzungen des Stadtverbandes allein schon aus Zeitgründen kaum möglich ist.

 Von allen Teilnehmenden wurde die regelmäßige Wiederholung einer solchen Arbeitssitzung im Jahresablauf ausdrücklich gewünscht.

 

Text: B. Kock

Bilder: FJ Smiegel

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November 2017

Ungewöhnlicher Besuch

Für die Stadtverbandsversammlung am 08.11.2017 kündigte sich der Filmemacher und Regisseur Hans Hausmann an. Wie versprochen erschien er mit seinem Team. Alle Versammlungsteilnehmer waren gespannt, was nun auf sie zukommt. Wir wussten nur, dass er einen kleinen Film über uns drehen wollte. Hans Hausmann erklärte uns dann in wenigen Worten den weiteren Verlauf. Als er uns erklärte, das dieser Film auch im Fernsehen zu sehen sein wird, merkte man bei dem ein oder anderen schon eine kleine Anspannung.

Es ging los mit einer ganz normalen Vorstellungsrunde. Danach war geplant, das Hans Hausmann einigen von uns Fragen stellt, die wir bitte nicht mit ja oder nein beantworten sollten. Doch dazu kam es erst gar nicht.

Alle Versammlungsteilnehmer waren so in ihrem Element, das er ohne Fragen zu stellen, seine Kamera die ganze Zeit laufen ließ. Es wurde über verschiedene Themen gesprochen und es entstand daraus eine lebendige Diskussion, in der keiner von uns überhaupt die Kamera bemerkte.

          

Kamera läuft!

Anschließend wurde mit unserem Weggefährten Harald Fengels ein Einzel - Interview über Mehrfach - Abhängigkeit und mit unserer  Vorsitzenden Ruth Smiegel über Angehörige im Kreuzbund gedreht.

                      

 

Nach ca. 2 ½ Stunden hatte der Filmemacher alles im Kasten.

Bei einem kleinen Schluss-Gespräch, bedankte sich Hans Hausmann bei allen Beteiligten für ihre Offenheit und Gesprächsbereitschaft. Er beteuerte, dass er dieses in so einer Form noch nicht erlebt hätte. Gleichzeitig äußerte er den Wunsch, auch mit dem Stadtverband Oberhausen weiterhin in Kontakt zu bleiben.

Nun aber das wichtigste für alle. Wir bekommen natürlich Bescheid, wann dieser Film im Fernsehen auf „Health -TV“ zu sehen ist. Des Weiteren bekommen wir auch vorab eine Kopie des Filmes zugesendet.

Für ein Fazit dieser Veranstaltung kann man sagen, dass es für alle Beteiligten und auch für das Kamerateam eine interessante Erfahrung war.

Text: Detlef Overbeck                      

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